Finale des RMOÖ- und WKOÖ-Projektes KET

Wissenschaftliche Analyse und begeisterte Kinder und Eltern bestätigen den Erfolg von KET


Das Finale des RMOÖ- und WKOÖ-Projektes „KET – Kinder Erleben Technik“ wurde am 24. März 2010 in der Wirtschaftskammer Gmunden gefeiert. KET-Koordinatorin Hannelore Hollinetz von der RMOÖ präsentierte gemeinsam mit den Projektpartnern die erfolgreiche Bilanz des Pilotprojekts. Vorgestellt wurden auch die Ergebnisse der wissenschaftlichen Projektbegleitung durch das ScienceCenter-Netzwerk. Als Abschlusspublikation für das Pilotprojekt KET gab die RMOÖ das Büchlein „Fang die Kuh!“ heraus, das ebenfalls an diesem Abend präsentiert wurde.
KET ist ein mobiles Projekt zur Technik- und Naturwissenschaftsvermittlung für Kindergartenkinder unter der Projektträgerschaft der RMOÖ (Regionalmanagement OÖ GmbH). KET war rund ein Jahr mit dem Kindertheaterstück „Fang die Kuh!“ und zwölf Experimentierstationen durch Kindergärten in den Bezirken Vöcklabruck, Gmunden und Kirchdorf auf Tournee. Das Fest stellte für die Projektpartner nicht das Ende des Projekts, sondern vielmehr den Auftakt für die Weiterführung von KET dar. KET wird 2010 im Rahmen von „LANE – Labornetzwerk Zukunft“, einem Projekt des Landesschulrats OÖ, weitergehen. In Forschungswochen für Kindergärten und Volksschulen werden die KET-Stationen zum Einsatz kommen.

Der Obmann des Vereins für Regionalentwicklung in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden, Bürgermeister Heinz Köppl und Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner begrüßten beim KET-Finale zahlreiche Ehrengäste. Margit Fischer war als Vorsitzende des Vereins ScienceCenter-Netzwerk zu Gast. Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer, WKOÖ-Vizepräsidentin Mag. Ulrike Rabmer-Koller, LAbg. Johannes Peinsteiner und Mag. Judith Scheer vom Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) waren ebenfalls zur Veranstaltung gekommen.

In Gesprächsrunden nahmen die Projektpartner zu KET Stellung. Margit Fischer, Vorsitzende des ScienceCenter-Netzwerk Wien, das die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung des Projektes durchführte, meinte: „Im ScienceCenter-Netzwerk sind die Kompetenzen von über hundert Partnern aus Wissenschaft und Forschung gebündelt. Unser Ziel ist es, Wissenschaft und Technik erlebbar zu machen, und Impulse für das Bildungssystem zu geben. Genau das wurde KET erreicht.“
Den frühen Start zur naturwissenschaftlichen Bildung befürwortet auch Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer: „Das Projekt deckt sich mit unserem Vorhaben, die Kindergärten qualitativ aufzuwerten. KET brachte den Kindern die Technik mit allen Sinnen näher. Wichtig ist, das solche Projekte keine punktuellen Aktionen bleiben, sondern zu fixen Angeboten für Schulen und Kindergärten werden.“
Einen großen Beitrag zur Umsetzung von KET leistete die Wirtschaftskammer OÖ. Vizepräsidentin Mag. Ulrike Rabmer-Koller begründet dieses Engagement: „Die vielen innovativen Unternehmen in Oberösterreich brauchen gut ausgebildete, motivierte Fachkräfte. Für die Zukunft dieser Betriebe ist es wichtig, das technische Interesse von Kleinkindern wach zu halten, um sie später für technische Berufe zu interessieren.“
Der Anspruch aus Sicht der Regionalentwicklung sei, „einen gesellschaftlichen Wandel auf regionaler Ebene zu erreichen“, erläuterte Martin Hollinetz, Leiter der RMOÖ-Geschäftsstelle Vöcklabruck-Gmunden. „Die Regionen tragen die Verantwortung, an einem Thema langfristig dranzubleiben und durch Aktionen wie KET Vorurteile abzubauen, etwa, dass Mädchen sich weniger für Technik interessieren als Buben. KET hat hier das Gegenteil bewiesen.“

Hannelore Hollinetz bedankte sich stellvertretend für RMOÖ-Geschäftsführer Wilhelm Patri bei allen Sponsoren und Partnern von KET, darunter die HDEMC Hessenberger GmbH, die SFK Tischler Spitzbart GmbH, die Miba AG, die Lenzing AG, die STIWA Holding GmbH und die Sattler energie consulting GmbH. Die Firmen hatten sich sowohl finanziell als auch aktiv an der Entwicklung der Experimentierstationen beteiligt. Der Dank ging auch an die Fördergeber Land OÖ, WKOÖ, BMWFJ und BMVIT, sowie an die unterstützenden Institutionen, die Technologiezentren Attnang-Puchheim, Salzkammergut-Gmunden und Kirchdorf, das ScienceCenter-Netzwerk und den Landesschulrat OÖ.

Fotos: RMOÖ. Weitere Fotos im Fotoalbum

Hier finden Sie die Tourdaten zum Download.

 

v.l.: Projektkoordinatorin Hannelore Hollinetz (RMOÖ), Mag. Sara Hossein (ScienceCenter-Netzwerk), LAbg. Johannes Peinsteiner, WKOÖ-Vizepräsidentin Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Bgm. Heinz Köppl (Obmann Regionalmanagement Vöcklabruck-Gmunden), Margit Fischerv.l.: Projektkoordinatorin Hannelore Hollinetz (RMOÖ), Mag. Sara Hossein (ScienceCenter-Netzwerk), LAbg. Johannes Peinsteiner, WKOÖ-Vizepräsidentin Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Bgm. Heinz Köppl (Obmann Regionalmanagement Vöcklabruck-Gmunden), Margit Fischer (Vorsitzende ScienceCenter-Netzwerk), Gottfried Schrabacher (WK-Bezirksstellenobmann Gmunden), Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer und Robert Oberfrank (Leiter WK-Bezirksstelle Gmunden).
v. l.: Martin Hollinetz (Leiter der RMOÖ-Geschäftsstelle Vöcklabruck-Gmunden), Margit Fischer (Vorsitzende ScienceCenter-Netzwerk), Hannelore Hollinetz (Projektkoordinatorin) und Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer an der KET-Experimentierstation 'Magnetismus'.v. l.: Martin Hollinetz (Leiter der RMOÖ-Geschäftsstelle Vöcklabruck-Gmunden), Margit Fischer (Vorsitzende ScienceCenter-Netzwerk), Hannelore Hollinetz (Projektkoordinatorin) und Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer an der KET-Experimentierstation „Magnetismus“.

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